Bitpanda
Österreichische Kryptobörse mit MiCAR-Zulassung seit April 2025: über 650 Coins, Staking und Sparplan — aber die niedrige Gebühr gilt nur im separaten Pro-/Fusion-Modus, nicht in der einfachen Standard-App.
Wie wir testen — und was auffällt
Bitpanda ist seit April 2025 MiCAR-zugelassen und bietet im Pro-/Fusion-Modus mit 0,15 % Taker günstigere Orderbuch-Gebühren als viele Wettbewerber, dazu eine offizielle Steuerreport-Partnerschaft mit Blockpit.
Wer nur die einfache Standard-App nutzt, zahlt über das Spread-Modell spürbar mehr als im Pro-Modus; dazu kommen eine FMA-Geldstrafe wegen Compliance-Verstößen im August 2026 und wiederkehrende Beschwerden über blockierte Auszahlungen.

Für wen sich das rechnet
Gebühren im Detail
Alle Positionen aus dem aktuellen Preis- und Leistungsverzeichnis des Anbieters. Nicht aufgeführte Leistungen sind kostenfrei.
Alle Konditionen
Was kostet ein Trade bei Bitpanda?
Auf der Einstiegsstufe verlangt Bitpanda 0,15 % Taker-Gebühr vom Ordervolumen. Mit steigendem Handelsvolumen sinkt der Satz stufenweise.
Führt Bitpanda automatisch deutsche Steuer ab?
Nein — das kann keine Krypto-Börse: Kryptogewinne fallen unter §23 EStG (private Veräußerungsgeschäfte) mit einjähriger Spekulationsfrist, nicht unter die Abgeltungsteuer. Bitpanda bietet aber einen Export der Transaktionshistorie für Steuer-Tools wie Blockpit oder CoinTracking.
Wie ist mein Geld bei Bitpanda abgesichert?
Keine gesetzliche Einlagensicherung für Kryptowerte (gilt anbieterunabhängig); Kundenvermögen laut Anbieter rechtlich getrennt verwahrt (Treuhänder-Modell), überwiegend Cold Storage, ISO 27001/SOC 2 Type II zertifiziert.
Bietet Bitpanda Staking oder einen Sparplan an?
Ja, Bitpanda bietet Staking an. Außerdem: Bitpanda Savings ab 25 €; kostenlos nur bei den vordefinierten Krypto-Indizes, bei einzelnen Coins reguläre Spread-Gebühr.