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P2P-Plattform · Estland

Devon

Immobilienfinanzierung der lettischen MJL Enterprises Group — nutzt dieselbe Rechtsstruktur wie die Schwesterplattform Ventus Energy Group, der die BaFin im Mai 2026 das unerlaubte Einlagengeschäft untersagte; die Rückkaufzusage wurde daraufhin abgeschwächt.

Ø Rendite
14,5 %
Rückkauf
nein
Lizenz
seit
2025
Fazit

Wie wir testen — und was auffällt

Devon bietet reale Immobiliensicherheiten und einen Mutterkonzern mit langer Entwicklerhistorie, aber die Plattform ist strukturell eng mit einer Schwesterplattform verbunden, gegen die die BaFin im Mai 2026 eine Unterlassungsanordnung wegen unerlaubten Einlagengeschäfts erlassen hat.

Als direkte Folge wurde die Rückkaufzusage abgeschwächt statt gestärkt — ein Warnsignal, das vor einer Investition im Volltext nachgelesen werden sollte, nicht nur in dieser Zusammenfassung.

Startseite von Devon
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Dafür
Reale Immobiliensicherheiten je Projekt mit Grundbucheintrag statt nur eines Unternehmensversprechens.
MJL Enterprises Group ist seit rund 30 Jahren als lettischer Immobilienentwickler aktiv und hat frühere Zahlungsausfälle des Gründers (2021er Crowdestate-Projekte) bis Anfang 2026 vollständig beglichen.
Tägliche Zinsgutschrift.
Dagegen
Devon nutzt dieselbe rechtliche Struktur wie die Schwesterplattform Ventus Energy Group, der die BaFin im Mai 2026 das unerlaubte Einlagengeschäft untersagte (Restrukturierung seit Juni 2026) — ein direktes, dokumentiertes Ansteckungsrisiko.
Als Reaktion darauf wurde die ursprünglich unbedingte Rückkaufzusage im Mai/Juni 2026 durch eine nachrangige Klausel ersetzt: MJL unterstützt Rückzahlungen laut Vertrag nur noch 'im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten', keine echte Garantie mehr.
Anleger stehen im Rang hinter vorrangigen Bankkrediten (nachrangig), kein Sekundärmarkt, nur eine ungarantierte 'Early-Exit'-Option, und keine öffentliche Nutzerbewertung (Trustpilot) auffindbar.
Eignung

Für wen sich das rechnet

ImmobiliennahFür Anleger, die Immobiliensicherheiten schätzen und die aktuelle regulatorische Lage der Schwesterplattform selbst verfolgen wollen.
Nicht fürWer nach der Ventus-BaFin-Anordnung Wert auf eine unbedingte Rückkaufzusage legt oder regulatorische Unsicherheit meiden will.
Vor einer InvestitionDie BaFin-Mitteilung zu Ventus Energy Group und Devons eigene Erklärung zur Vertragsänderung im Volltext lesen.
Position im Testfeld
Ø Nettorendite p. a.14,5 %Rang 2 von 11
6,0 %14,9 %
Mindestanlage1000 €Rang 10 von 11
1 €1000 €
Testpunktzahl5,4Rang 8 von 11
5,17,5
Häufige Fragen zu Devon

Ist Devon sicher?

Devon ist Unreguliert — Devon OÜ hält keine MiFID-II-, ECSP- oder Kreditgeber-Lizenz. Nutzt dieselbe Rechtsstruktur wie die Schwesterplattform Ventus Energy Group OÜ, der die BaFin im Mai 2026 das unerlaubte Einlagengeschäft untersagte (Restrukturierung seit Juni 2026 laufend). Die gesetzliche Einlagensicherung gilt aber nur für Bankguthaben bei einer Vollbank, nicht für P2P-Kredit-Investments — angelegtes Kapital trägt stets das Ausfallrisiko der Kreditnehmer und der Plattform.

Wie funktioniert die Besteuerung bei Devon?

Kein automatischer dt. Steuerabzug, keine ausländische Quellensteuer; Angaben zur Steuerbescheinigung schwanken je nach Quelle zwischen 'in Entwicklung' und bereits verfügbar.

Was passiert bei Devon, wenn ein Kredit ausfällt?

Devon bietet keine Rückkaufverpflichtung — bei Zahlungsverzug greift ausschließlich die Verwertung der hinterlegten Sicherheit. Laufzeit: abhängig vom Projekt; keine unbedingte Rückkaufzusage mehr — seit Mai/Juni 2026 nur eine nachrangige Klausel ('im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten'), kein Sekundärmarkt, nur eine ungarantierte 'Early Exit'-Option.

Wie hoch ist die Mindestanlage bei Devon?

Die Mindestanlage bei Devon liegt bei 1000 € pro Kredit bzw. Note.

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