CapTrader

CapTrader GmbH (Introducing Broker von Interactive Brokers) · Deutschland (Depotführung über Interactive Brokers Irland) · seit 2009

Interactive Brokers (IE)Kommissionsbasiert

CFD-Handel über rund 7.250 Instrumente (Aktien-, Index- und Forex-CFDs) als Zusatzangebot neben dem klassischen Wertpapierdepot — kommissionsbasiert statt spreadbasiert, dieselbe Kontoeröffnung wie beim Depot.

Mindesteinzahlung
2.000 €
Instrumente
7.250+
Verlustquote
57,9 %
Entschädigung
20.000 €
Konto eröffnen ** Partnerlink. Für dich ohne Mehrkosten; wir erhalten eine Provision.
57,9 % der Kleinanlegerkonten verlieren laut Pflichtangabe Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.

Regulierung & Kosten

CapTrader tritt als Introducing Broker von Interactive Brokers auf, dieselbe Struktur wie beim Wertpapierdepot dieses Anbieters (siehe /anbieter/captrader): Depot- und CFD-Konto laufen über Interactive Brokers Irland, keine gesonderte CFD-Lizenz einer anderen Gesellschaft.

Irischer Investor Compensation Fund (ICF) bis 20.000 € — dieselbe Regelung wie beim Wertpapierdepot, da beides über dieselbe Gesellschaft läuft. Schwächer als die 100.000 € gesetzliche Einlagensicherung deutscher Banken.

CapTrader nennt auf der eigenen CFD-Produktseite keine offensiv beworbenen Hebel-Höchstwerte wie TRADE.com — für Kleinanleger gelten unabhängig davon dieselben EU-weiten ESMA-Obergrenzen (30:1 bei großen Währungspaaren, 20:1 bei kleineren Paaren/Gold/großen Indizes, 5:1 bei Einzelaktien), Nachschusspflicht ist ebenfalls gesetzlich ausgeschlossen.

Kommissionsbasiertes Modell statt Spread-Aufschlag: 0,10 % bei Aktien-CFDs im Euroraum (bzw. 1 Cent je CFD in den USA), 0,01–0,02 % bei Index-CFDs je nach Index, dazu tägliche Finanzierungskosten auf über Nacht gehaltene Positionen — laut Drittquellen im Branchenvergleich eher durchschnittlich bis günstig.

Einschätzung je Achse

Kosten

Kommissionsbasiert statt spreadbasiert (0,10 % bei Aktien-CFDs im Euroraum, 0,01–0,02 % bei Index-CFDs) plus Finanzierungskosten — transparenter als ein reiner Spread-Aufschlag, aber mit höherer Einstiegshürde (Drittquelle: 2.000 € für vollen Funktionsumfang).

Sicherheit

Dieselbe Interactive-Brokers-Anbindung wie das Wertpapierdepot (Irischer ICF bis 20.000 €), gesetzlich ausgeschlossene Nachschusspflicht, keine auffällige Hebel-Werbung wie bei TRADE.com.

Angebot

Rund 7.250 CFD-Instrumente, aber auf Aktien/Indizes/Forex/Metalle beschränkt — kein Krypto-CFD-Angebot wie bei TRADE.com.

Nutzervertrauen

Kein dokumentiertes Bewertungsintegritätsproblem wie bei TRADE.com; 57,9 % Kleinanleger-Verlustquote ist niedriger, aber weiterhin eine Mehrheit.

Dafür

  • Mit 57,9 % niedrigere Kleinanleger-Verlustquote als TRADE.com (74 %) — laut jeweils eigener Pflichtangabe beider Anbieter.
  • Kommissionsbasiertes statt spreadbasiertes Preismodell, dieselbe Kostenstruktur wie beim etablierten Wertpapierdepot.
  • Keine separate Kontoeröffnung nötig — ein CapTrader-Depot schaltet CFD-Handel automatisch mit frei.

Dagegen

  • Höhere Einstiegshürde als bei TRADE.com: laut Drittquellen wird ab Unterschreiten von 2.000 € Depotwert der Hebel-, Leerverkaufs- und Terminhandel ausgesetzt, bis der Betrag wieder erreicht ist.
  • CFDs sind hier ein Zusatzangebot neben dem Wertpapierdepot, keine eigenständige, auf CFD-Einsteiger zugeschnittene Plattform.
  • 57,9 % der Kleinanlegerkonten verlieren laut Pflichtangabe Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter — niedriger als bei TRADE.com, aber weiterhin eine Mehrheit.

Fazit

CapTrader ist in erster Linie der Wertpapier-Broker dieses Vergleichs (siehe /anbieter/captrader) — CFDs sind dort ein zusätzliches, kommissionsbasiertes Angebot über dieselbe Interactive-Brokers-Anbindung, keine eigenständige Retail-CFD-Plattform wie TRADE.com.

Die niedrigere Verlustquote (57,9 % gegenüber 74 % bei TRADE.com) und das transparente Kommissionsmodell sprechen für erfahrenere Trader, die ohnehin schon ein Depot bei CapTrader haben oder in Erwägung ziehen. Für einen reinen CFD-Einstieg mit niedriger Einstiegshürde ist TRADE.com mit 100 $ Mindesteinzahlung zugänglicher.

Häufige Fragen

Brauche ich ein separates Konto für CFD-Handel bei CapTrader?

Nein. Ein normales CapTrader-Depot schaltet CFD-Handel automatisch mit frei — es gibt keine getrennte Kontoeröffnung wie bei einem reinen CFD-Broker.

Ist CapTrader günstiger als TRADE.com beim CFD-Handel?

Das Preismodell ist grundsätzlich anders: CapTrader berechnet eine Kommission je Trade (z. B. 0,10 % bei Aktien-CFDs im Euroraum), TRADE.com verdient über den Spread ohne separate Kommission. Welches Modell günstiger ist, hängt vom Handelsverhalten ab, insbesondere von der gehandelten Stückzahl und Haltedauer.

Warum liegt CapTraders Verlustquote unter der von TRADE.com?

57,9 % gegenüber 74 % sind jeweils eigene Pflichtangaben der Anbieter zum Anteil verlustreicher Kleinanlegerkonten — die genaue Ursache (Kundenstruktur, Handelsverhalten, Produktmix) legt keiner der beiden Anbieter im Detail offen. Auch 57,9 % bedeutet weiterhin, dass die Mehrheit der Kleinanleger Geld verliert.

Weitere CFD-Broker

← Alle CFD-Broker im Vergleich