Glossar
Maker-/Taker-Gebühr
Krypto-Börsen mit Orderbuch unterscheiden zwei Gebührensätze: Die Taker-Gebühr zahlst du, wenn du eine bestehende Order sofort zum Marktpreis annimmst und damit Liquidität „nimmst“. Die meist günstigere Maker-Gebühr gilt, wenn du eine Limit-Order platzierst, die nicht sofort ausgeführt wird, sondern selbst neue Liquidität ins Orderbuch stellt. Beide Sätze sinken meist mit steigendem 30-Tage-Handelsvolumen. Nicht jede Börse arbeitet mit diesem Modell — manche Apps rechnen stattdessen über einen Spread ohne getrennten Maker-/Taker-Satz ab, was den direkten Vergleich erschwert.
Wer regelmäßig handelt, zahlt über Limit-Orders (Maker) oft deutlich weniger als über Market-Orders (Taker).