Kapitalertragsteuer (KESt): Definition und Bedeutung
Die Kapitalertragsteuer ist keine eigene Steuerart, sondern die technische Erhebungsform der Abgeltungsteuer: Bank oder Broker behalten 25 % auf Zinsen, Dividenden und Kursgewinne direkt an der Quelle ein und führen sie automatisch ans Finanzamt ab, statt dass du sie selbst in der Steuererklärung angibst.
Was bedeutet Kapitalertragsteuer (KESt)?
Darauf kommen Solidaritätszuschlag (5,5 % der KESt) und bei Kirchenmitgliedschaft Kirchensteuer. Voraussetzung für den automatischen Abzug ist, dass die depotführende Stelle eine deutsche Bank oder Vollbank ist — ausländische Broker führen meist keine KESt ab.
Warum das für Anleger wichtig ist
Ob ein Broker die KESt automatisch abführt, entscheidet, ob du deine Kapitalerträge selbst in der Anlage KAP nachtragen musst.
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Von Daniel Benz, Betreiber und redaktionell verantwortlich