Privates Veräußerungsgeschäft (§23 EStG): Definition und Bedeutung
Gewinne aus dem Verkauf von Kryptowährungen fallen bei Privatanlegern unter §23 EStG (private Veräußerungsgeschäfte), nicht unter die Abgeltungsteuer wie bei Aktien oder ETFs.
Was bedeutet Privates Veräußerungsgeschäft (§23 EStG)?
Verkaufst du Coins innerhalb eines Jahres nach dem Kauf mit Gewinn, greift dein persönlicher, progressiver Einkommensteuersatz (0–45 % statt pauschal 25 %). Nach Ablauf der einjährigen Spekulationsfrist ist der Gewinn komplett steuerfrei. Seit 2024 gilt dafür eine Freigrenze von 1.000 € pro Person und Jahr für alle privaten Veräußerungsgeschäfte zusammen — wird sie erreicht, ist der GESAMTE Gewinn steuerpflichtig, nicht nur der übersteigende Teil. Keine Krypto-Börse kann diese Steuer automatisch abführen; die Angabe erfolgt selbst über die Anlage SO.
Warum das für Anleger wichtig ist
Bestimmt, ob und wie hoch dein Krypto-Gewinn versteuert wird — unabhängig davon, bei welcher Börse du handelst.
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Von Daniel Benz, Betreiber und redaktionell verantwortlich