Rückkaufverpflichtung (Buyback Obligation): Definition und Bedeutung
Bei P2P-Krediten verpflichtet sich der Kreditgeber (Loan Originator) vertraglich, eine Forderung zum Nominalwert plus aufgelaufener Zinsen zurückzukaufen, wenn ein Kredit eine bestimmte Verzugsfrist überschreitet — bei Mintos beispielsweise 60 Tage.
Was bedeutet Rückkaufverpflichtung (Buyback Obligation)?
Der Begriff wurde bewusst von „Buyback-Garantie“ zu „Buyback-Verpflichtung“ umbenannt, um klarzustellen: Es handelt sich nicht um eine Garantie eines Dritten oder des Staates, sondern nur um ein vertragliches Versprechen des Kreditgebers selbst. Wird der Kreditgeber insolvent, ist die Verpflichtung wertlos.
Warum das für Anleger wichtig ist
Die Rückkaufverpflichtung schützt nur, solange der jeweilige Kreditgeber zahlungsfähig bleibt — seine Bonität ist wichtiger als die Klausel selbst.
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Von Daniel Benz, Betreiber und redaktionell verantwortlich