Glossar

Rückkaufverpflichtung (Buyback Obligation)

Bei P2P-Krediten verpflichtet sich der Kreditgeber (Loan Originator) vertraglich, eine Forderung zum Nominalwert plus aufgelaufener Zinsen zurückzukaufen, wenn ein Kredit eine bestimmte Verzugsfrist überschreitet — bei Mintos beispielsweise 60 Tage. Der Begriff wurde bewusst von „Buyback-Garantie“ zu „Buyback-Verpflichtung“ umbenannt, um klarzustellen: Es handelt sich nicht um eine Garantie eines Dritten oder des Staates, sondern nur um ein vertragliches Versprechen des Kreditgebers selbst. Wird der Kreditgeber insolvent, ist die Verpflichtung wertlos.

Die Rückkaufverpflichtung schützt nur, solange der jeweilige Kreditgeber zahlungsfähig bleibt — seine Bonität ist wichtiger als die Klausel selbst.

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