Glossar

Übernachtfinanzierung (Swap)

Die Übernachtfinanzierung (auch Swap- oder Haltekosten) ist eine tägliche Gebühr, die CFD-Broker für gehebelte Positionen berechnen, die über den täglichen Handelsschluss hinaus gehalten werden — der Broker finanziert den fremdfinanzierten Teil der Position und reicht diese Finanzierungskosten samt Aufschlag an den Anleger weiter. Anders als eine einmalige Ordergebühr fällt sie für jede gehaltene Nacht erneut an und summiert sich mit der Haltedauer. CFDs sind dadurch strukturell teuer als langfristige Anlage — sie sind für kurzfristigen Handel gebaut, nicht für monatelanges Halten wie ein ETF im Depot.

Die tägliche Übernachtfinanzierung ist der Kostenfaktor, der CFDs als Langfrist-Ersatz für ein Wertpapierdepot disqualifiziert — alle drei Anbieter im CFD-Vergleich berechnen sie.

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