Hebel (Leverage): Definition und Bedeutung
Der Hebel gibt an, um welchen Faktor der bewegte Positionswert das eingesetzte eigene Kapital übersteigt: Bei einem Hebel von 5:1 steuert der Anleger ein Fünftel des Positionswerts selbst bei (die Margin), der Broker finanziert den Rest.
Was bedeutet Hebel (Leverage)?
Gewinne und Verluste berechnen sich aber auf den vollen Positionswert — eine Kursbewegung von 1 % verändert das eingesetzte Kapital bei 5:1 um 5 %. Für Kleinanleger gelten beim CFD-Handel seit 2018 EU-weite ESMA-Hebelobergrenzen je nach Basiswert (von 30:1 bei großen Währungspaaren bis 2:1 bei Kryptowerten); höhere Hebel sind nur für ausdrücklich als professionell eingestufte Kunden zulässig.
Warum das für Anleger wichtig ist
Der Hebel ist der Grund, warum beim CFD-Handel laut Pflichtangabe der Anbieter im Vergleich die Mehrheit der Kleinanlegerkonten Geld verliert — kleine Kursbewegungen wirken vervielfacht.
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Von Daniel Benz, Betreiber und redaktionell verantwortlich