Nachschusspflicht / Negative Balance Protection: Definition und Bedeutung
Nachschusspflicht bedeutet, dass ein Anleger bei gehebelten Geschäften über sein Kontoguthaben hinaus Geld nachzahlen muss, wenn Verluste die hinterlegte Sicherheitsleistung übersteigen — etwa nach einer abrupten Kurslücke, in der der Broker die Position nicht mehr rechtzeitig schließen konnte.
Was bedeutet Nachschusspflicht / Negative Balance Protection?
Für Kleinanleger im CFD-Handel ist die Nachschusspflicht EU-weit gesetzlich ausgeschlossen (Negative Balance Protection): Das Konto kann nicht unter null fallen, der maximale Verlust ist auf das eingezahlte Kapital begrenzt. Dieser Schutz gilt unabhängig vom einzelnen Anbieter — für als professionell eingestufte Kunden gilt er dagegen nicht.
Warum das für Anleger wichtig ist
Der gesetzliche Nachschuss-Ausschluss begrenzt den CFD-Maximalverlust auf die Einzahlung — er verhindert aber nicht, dass genau dieses eingezahlte Kapital bei der Mehrheit der Kleinanlegerkonten schrumpft.
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Von Daniel Benz, Betreiber und redaktionell verantwortlich