Glossar

CFD (Differenzkontrakt)

Ein CFD (Contract for Difference, Differenzkontrakt) ist eine Vereinbarung zwischen Anleger und Broker, die Kursdifferenz eines Basiswerts (Aktie, Index, Währungspaar, Rohstoff, Kryptowert) zwischen Eröffnung und Schließung der Position auszugleichen. Der Basiswert selbst wird dabei nie erworben — anders als beim Aktien- oder ETF-Kauf im Wertpapierdepot entsteht kein Bruchteilseigentum und kein Sondervermögensschutz, sondern nur eine Forderung gegen den Broker. CFDs werden üblicherweise mit Hebel gehandelt und unterliegen für Kleinanleger in der EU seit 2018 den ESMA-Schutzmaßnahmen: verbindliche Hebelobergrenzen, gesetzlich ausgeschlossene Nachschusspflicht und die Pflichtangabe der Kleinanleger-Verlustquote.

Grundlage des CFD-Vergleichs dieser Seite — strukturell ein Spekulationsinstrument für kurzfristigen Handel, kein Sparplan- oder Altersvorsorge-Baustein wie ein Wertpapierdepot.

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