Depot-Vergleich September 2026: Online-Broker im Vergleich
10 geprüfte Depots, sortiert nach den Kosten für dein Handelsprofil oder nach Punktzahl. Alle Kosten aus den Preis- und Leistungsverzeichnissen der Anbieter.
geprüfte Anbieter im Vergleich
10
1 davon ohne Partnerprogramm
Ordergebühr bei 1.000 €
0 €
bei 3 Anbietern gleichauf, ohne Spread und Fremdkostengeprüft
Mit * markierte Links sind Partnerlinks: Eröffnest du darüber ein Konto, erhalten wir ggf. eine Vergütung. Für dich entstehen keine Mehrkosten, die Reihenfolge ist davon unabhängig. So finanzieren wir uns
Eigenes Zinskonto mit 2 % p. a. (bis 1 Mio. €) — im Vergleich die attraktivste Cash-Verzinsung, wenn auch als separates Produkt mit 5.000 € Mindesteinlage.
Sehr breites Handelsplatzangebot: gettex, Tradegate, Xetra, LSX plus über 20 Auslandsbörsen statt nur ein bis zwei Plätzen.
Große Sparplan-Auswahl inkl. über 14.000 Fonds ohne Ausgabeaufschlag.
Komplexe, mehrstufige Gebührenstruktur mit separaten Auslandskonditionen je Land — schwerer zu durchschauen als ein einzelner Flat-Tarif.
Der Zins gilt nur auf dem separaten Zinskonto mit 5.000 € Mindesteinlage; auf dem Verrechnungskonto weist der Anbieter 0 % aus.
Zinskonto ist ein separates Produkt — das Guthaben muss aktiv vom Verrechnungskonto dorthin verschoben werden, keine Automatik.
0 € Depotführung und seit Januar 2025 durchgängig kostenlose Sparpläne (zuvor volumenabhängige Gebühr).
Sehr breiter Marktzugang: rund 30 Handelsplätze inklusive direktem NYSE/NASDAQ-Zugang — ungewöhnlich viel für einen deutschen Neobroker.
Vollständige deutsche Steuerabführung über die Baader Bank inklusive automatischer Steuerbescheinigung.
Der Zins gilt auf einem separaten Zinskonto, nicht auf dem Verrechnungskonto — Guthaben muss dafür umgebucht werden.
Zins aufs Guthaben gestaffelt (2,25 % bis 100.000 €, 2,00 % bis 1 Mio. €) und an den EZB-Einlagesatz gekoppelt — er wird ausdrücklich als variabel ausgewiesen.
Eigene EZB-Vollbanklizenz seit 2025 statt reiner Partnerbank-Anbindung, dazu 0 € Depotführung und durchgängig kostenlose Sparpläne ab 1 € Sparrate.
Vollständige deutsche Steuerabführung inklusive automatischer Steuerbescheinigung.
2,60 % Zins p. a. auf unbegrenztes Guthaben über das Tagesgeldkonto „Scalable Tagesgeld“; bei PRIME+ zusätzlich Einlagensicherung bis 500.000 € durch Verteilung auf mehrere Partnerbanken.
Ordergebühren je Handelsplatz unterschiedlich: 0,99 € über EIX, bis zu 1,99 € an gettex und Xetra; nur mit einem PRIME- oder PRIME+-Abo ist die Order über EIX ab 250 € Ordervolumen gebührenfrei.
Der Zins gibt es nicht automatisch: Er gilt nur auf dem separaten „Scalable Tagesgeld“-Konto, das manuell aktiviert und mit Guthaben befüllt werden muss — das normale Verrechnungskonto ist seit April 2026 unverzinst.
Nur drei Handelsplätze (Xetra, gettex, EIX) statt der rund 30 Börsen breiter aufgestellter Konkurrenten; kein direkter Kryptohandel, nur über Krypto-ETPs.
Eigene BaFin-Vollbanklizenz seit 2023, 0 € Depotführung und 2,5 % Zins p. a. ohne Obergrenze auf dem Guthaben (Stand 09/2026, seit der EZB-Zinserhöhung vom 16.09.2026, variabel).
Seit Juli 2026 eigener Marktzugang zu bis zu 30 Handelsplätzen per automatischem Bestpreis-Vergleich für 1 € pro Order.
Echter Kryptohandel mit eigener Wallet inklusive Staking seit November 2025, zusätzlich zu Aktien, ETF, Anleihen und Derivaten.
Wer einen bestimmten Handelsplatz selbst wählen will (z. B. gezielt eine US-Börse), zahlt mit der Direktpreis-Order 2 € statt 1 €.
Der Zins auf das Guthaben muss in der App aktiviert werden und stammt laut Anbieter von Partnerbanken und aus Geldmarktfonds — er ist variabel und nicht fest zugesagt.
Günstige Orderkosten im internationalen Vergleich: 0,1 % vom Volumen, mind. 4 € an Xetra und mind. 2 € an Tradegate und gettex, 0,01 USD je Aktie (mind. 2 USD) in den USA.
Zugang zu über 170 Börsen in mehr als 37 Ländern sowie Futures, Optionen und Forex — das breiteste Marktangebot in diesem Vergleich.
Eigene Kontoführung ohne Depotgebühr und Zinsen auf das Guthaben: 0,878 % p. a. auf Euro-Guthaben über 10.000 € (Stand 25.09.2026; variabel, folgt täglich dem Referenzzins).
Keine automatische deutsche Kapitalertragsteuer-Abführung — Kapitalerträge müssen selbst über die Anlage KAP erklärt werden.
Kein hauseigener ETF-Sparplan; dafür ist ein separates Zweitdepot bei FNZ mit eigener Kostenstruktur nötig.
Anlegerentschädigung nur bis 20.000 € (irisches ICS), da die Depotführung über Interactive Brokers Irland läuft.
Fester Ordergebühren-Preis von 5,90 € pro Order — unabhängig vom Ordervolumen, bei größeren Einzelorders (z. B. Apple à 5.000 €) günstiger als die meisten Filial-/Vollbanken im Vergleich.
Alle verfügbaren ETF- und Fondssparpläne kostenlos (0 € Ausführungsgebühr), Premium-ETFs und -Fonds teils auch als Einmalanlage bereits ab 0 €.
Eigene Vollbanklizenz (flatexDEGIRO SE) mit gesetzlicher Einlagensicherung bis 100.000 € und eines der breitesten Produktangebote im Vergleich (Aktien, ETF, Fonds, Anleihen, Zertifikate, Hebelprodukte, CFD, Krypto, Edelmetalle) über 40 Handelsplätze.
0,00 % Zinsen auf dem Verrechnungskonto — anders als die meisten Wettbewerber im Vergleich zahlt flatex aktuell keinen Zins auf nicht investiertes Kapital.
Bei außerbörslichen Handelsplätzen wie Tradegate, Lang & Schwarz, Baader Bank, gettex, Quotrix oder Société Générale fällt zusätzlich zur Orderprovision eine Fremdkostenpauschale von 2,00 € pro Order an.
Zertifikate/Hebelprodukte außerhalb der Premiumpartner kosten ab 1.000 € Ordervolumen 15,90 € statt der Standard-5,90-€-Provision.
Volles Universalbank-Angebot: alle deutschen Regionalbörsen, gettex, Tradegate und Handel an 12 ausländischen Börsenplätzen — breiter aufgestellt als die meisten reinen Neobroker im Vergleich, dazu Anleihen, Fonds und Zertifikate statt nur Aktien/ETF.
Automatische deutsche Steuerabführung (Abgeltungsteuer) inklusive Steuerbescheinigung wie bei jeder klassischen Bank.
Für ab dem 15.07.2026 eröffnete Depots ist die Depotführung laut aktuellem Preis- und Leistungsverzeichnis unbefristet kostenlos (0 €) — die früher übliche Bedingung (mind. 2 Trades oder Sparplan pro Quartal) gilt nur noch für Alt-Depots.
Nach der Neukunden-Aktion kostet eine Inlandsorder 4,90 € Grundpreis plus 0,25 % vom Volumen, mindestens 9,90 €, höchstens 59,90 € (Auslandsbörsen: 7,90 € Grundpreis, mind. 12,90 €, höchst. 62,90 €) — deutlich teurer als die 1-2-€-Flatrate der meisten Neobroker im Vergleich.
Der 1,5 % Aktionszins auf dem separaten Tagesgeldkonto ist laut Anbieter zeitlich begrenzt und sinkt danach auf 0,75 %.
Eigenes Zinskonto mit 2 % p. a. (bis 1 Mio. €) — im Vergleich die attraktivste Cash-Verzinsung, wenn auch als separates Produkt mit 5.000 € Mindesteinlage.
Sehr breites Handelsplatzangebot: gettex, Tradegate, Xetra, LSX plus über 20 Auslandsbörsen statt nur ein bis zwei Plätzen.
Große Sparplan-Auswahl inkl. über 14.000 Fonds ohne Ausgabeaufschlag.
Komplexe, mehrstufige Gebührenstruktur mit separaten Auslandskonditionen je Land — schwerer zu durchschauen als ein einzelner Flat-Tarif.
Der Zins gilt nur auf dem separaten Zinskonto mit 5.000 € Mindesteinlage; auf dem Verrechnungskonto weist der Anbieter 0 % aus.
Zinskonto ist ein separates Produkt — das Guthaben muss aktiv vom Verrechnungskonto dorthin verschoben werden, keine Automatik.
0 € Depotführung und seit Januar 2025 durchgängig kostenlose Sparpläne (zuvor volumenabhängige Gebühr).
Sehr breiter Marktzugang: rund 30 Handelsplätze inklusive direktem NYSE/NASDAQ-Zugang — ungewöhnlich viel für einen deutschen Neobroker.
Vollständige deutsche Steuerabführung über die Baader Bank inklusive automatischer Steuerbescheinigung.
Der Zins gilt auf einem separaten Zinskonto, nicht auf dem Verrechnungskonto — Guthaben muss dafür umgebucht werden.
Zins aufs Guthaben gestaffelt (2,25 % bis 100.000 €, 2,00 % bis 1 Mio. €) und an den EZB-Einlagesatz gekoppelt — er wird ausdrücklich als variabel ausgewiesen.
Eigene EZB-Vollbanklizenz seit 2025 statt reiner Partnerbank-Anbindung, dazu 0 € Depotführung und durchgängig kostenlose Sparpläne ab 1 € Sparrate.
Vollständige deutsche Steuerabführung inklusive automatischer Steuerbescheinigung.
2,60 % Zins p. a. auf unbegrenztes Guthaben über das Tagesgeldkonto „Scalable Tagesgeld“; bei PRIME+ zusätzlich Einlagensicherung bis 500.000 € durch Verteilung auf mehrere Partnerbanken.
Ordergebühren je Handelsplatz unterschiedlich: 0,99 € über EIX, bis zu 1,99 € an gettex und Xetra; nur mit einem PRIME- oder PRIME+-Abo ist die Order über EIX ab 250 € Ordervolumen gebührenfrei.
Der Zins gibt es nicht automatisch: Er gilt nur auf dem separaten „Scalable Tagesgeld“-Konto, das manuell aktiviert und mit Guthaben befüllt werden muss — das normale Verrechnungskonto ist seit April 2026 unverzinst.
Nur drei Handelsplätze (Xetra, gettex, EIX) statt der rund 30 Börsen breiter aufgestellter Konkurrenten; kein direkter Kryptohandel, nur über Krypto-ETPs.
Eigene BaFin-Vollbanklizenz seit 2023, 0 € Depotführung und 2,5 % Zins p. a. ohne Obergrenze auf dem Guthaben (Stand 09/2026, seit der EZB-Zinserhöhung vom 16.09.2026, variabel).
Seit Juli 2026 eigener Marktzugang zu bis zu 30 Handelsplätzen per automatischem Bestpreis-Vergleich für 1 € pro Order.
Echter Kryptohandel mit eigener Wallet inklusive Staking seit November 2025, zusätzlich zu Aktien, ETF, Anleihen und Derivaten.
Wer einen bestimmten Handelsplatz selbst wählen will (z. B. gezielt eine US-Börse), zahlt mit der Direktpreis-Order 2 € statt 1 €.
Der Zins auf das Guthaben muss in der App aktiviert werden und stammt laut Anbieter von Partnerbanken und aus Geldmarktfonds — er ist variabel und nicht fest zugesagt.
Günstige Orderkosten im internationalen Vergleich: 0,1 % vom Volumen, mind. 4 € an Xetra und mind. 2 € an Tradegate und gettex, 0,01 USD je Aktie (mind. 2 USD) in den USA.
Zugang zu über 170 Börsen in mehr als 37 Ländern sowie Futures, Optionen und Forex — das breiteste Marktangebot in diesem Vergleich.
Eigene Kontoführung ohne Depotgebühr und Zinsen auf das Guthaben: 0,878 % p. a. auf Euro-Guthaben über 10.000 € (Stand 25.09.2026; variabel, folgt täglich dem Referenzzins).
Keine automatische deutsche Kapitalertragsteuer-Abführung — Kapitalerträge müssen selbst über die Anlage KAP erklärt werden.
Kein hauseigener ETF-Sparplan; dafür ist ein separates Zweitdepot bei FNZ mit eigener Kostenstruktur nötig.
Anlegerentschädigung nur bis 20.000 € (irisches ICS), da die Depotführung über Interactive Brokers Irland läuft.
Fester Ordergebühren-Preis von 5,90 € pro Order — unabhängig vom Ordervolumen, bei größeren Einzelorders (z. B. Apple à 5.000 €) günstiger als die meisten Filial-/Vollbanken im Vergleich.
Alle verfügbaren ETF- und Fondssparpläne kostenlos (0 € Ausführungsgebühr), Premium-ETFs und -Fonds teils auch als Einmalanlage bereits ab 0 €.
Eigene Vollbanklizenz (flatexDEGIRO SE) mit gesetzlicher Einlagensicherung bis 100.000 € und eines der breitesten Produktangebote im Vergleich (Aktien, ETF, Fonds, Anleihen, Zertifikate, Hebelprodukte, CFD, Krypto, Edelmetalle) über 40 Handelsplätze.
0,00 % Zinsen auf dem Verrechnungskonto — anders als die meisten Wettbewerber im Vergleich zahlt flatex aktuell keinen Zins auf nicht investiertes Kapital.
Bei außerbörslichen Handelsplätzen wie Tradegate, Lang & Schwarz, Baader Bank, gettex, Quotrix oder Société Générale fällt zusätzlich zur Orderprovision eine Fremdkostenpauschale von 2,00 € pro Order an.
Zertifikate/Hebelprodukte außerhalb der Premiumpartner kosten ab 1.000 € Ordervolumen 15,90 € statt der Standard-5,90-€-Provision.
Volles Universalbank-Angebot: alle deutschen Regionalbörsen, gettex, Tradegate und Handel an 12 ausländischen Börsenplätzen — breiter aufgestellt als die meisten reinen Neobroker im Vergleich, dazu Anleihen, Fonds und Zertifikate statt nur Aktien/ETF.
Automatische deutsche Steuerabführung (Abgeltungsteuer) inklusive Steuerbescheinigung wie bei jeder klassischen Bank.
Für ab dem 15.07.2026 eröffnete Depots ist die Depotführung laut aktuellem Preis- und Leistungsverzeichnis unbefristet kostenlos (0 €) — die früher übliche Bedingung (mind. 2 Trades oder Sparplan pro Quartal) gilt nur noch für Alt-Depots.
Nach der Neukunden-Aktion kostet eine Inlandsorder 4,90 € Grundpreis plus 0,25 % vom Volumen, mindestens 9,90 €, höchstens 59,90 € (Auslandsbörsen: 7,90 € Grundpreis, mind. 12,90 €, höchst. 62,90 €) — deutlich teurer als die 1-2-€-Flatrate der meisten Neobroker im Vergleich.
Der 1,5 % Aktionszins auf dem separaten Tagesgeldkonto ist laut Anbieter zeitlich begrenzt und sinkt danach auf 0,75 %.
Mit * markierte Links sind Partnerlinks: Eröffnest du darüber ein Konto, erhalten wir ggf. eine Vergütung. Für dich entstehen keine Mehrkosten, die Reihenfolge ist davon unabhängig. So finanzieren wir uns
Kosten30 %Vereinfachte Jahreskostenschätzung aus vier Musterorders zu je 300 € plus zwölf Monatsbeiträgen Depotgebühr; der günstigste Anbieter im Vergleichsfeld erhält 10.
Steuerkomfort20 %Automatische Abführung der deutschen Kapitalertragsteuer: 10 Punkte, sonst 3 (Anlage KAP als Mehraufwand mit Fehlerrisiko).
Sicherheit20 %Eigene Vollbanklizenz 10; deutsches Wertpapierinstitut mit deutscher Depotbank und 100.000 € gesetzlicher Einlagensicherung 8; ausländische Anlegerentschädigung mit deutlich niedrigerer Deckung 5.
Angebot15 %Anzahl der Anlageklassen plus Anzahl der Handelsplätze, letztere bei sechs gedeckelt.
Nutzerbewertung15 %Bewertung im App Store und bei Google Play, wo beide belegbar vorliegen, sonst der einzelne belegbare Wert; ersatzweise ein Bewertungsportal (im Profil vermerkt).
Grenzen dieser Bewertung
Kein Ergebnis eines praktischen Tests: keine Konten bei allen Anbietern eröffnet, keine Orders ausgeführt, keine Support-Anfragen gestellt.
Keine Prognose: Eine hohe Punktzahl sagt nichts darüber, ob ein Anbieter künftig dieselben Konditionen hat; zinsgebundene Werte ändern sich mit jeder Zinsentscheidung.
Keine Anlageberatung: Die Note vergleicht Anbieter, nicht Anlageentscheidungen.
Die Gewichtung ist eine Wertung, keine Naturkonstante — sie lässt sich auf den Vergleichsseiten selbst ändern.
Provisionen fließen weder in eine Achse noch in die Reihenfolge ein.
Wie diese Rangliste entsteht: Vergütungen fließen weder in die Punktzahl noch in die Reihenfolge ein. 1 von 10 Broker haben kein Partnerprogramm und stehen trotzdem in der Liste. Aufnahme und Hervorhebung
Eine Order kostet zwei Dinge: die ausgewiesene Ordergebühr und den Spread, also die Differenz zwischen An- und Verkaufskurs. Den Spread zahlst du beim Kauf mit, ohne dass er auf der Abrechnung als eigene Position steht. Auf Xetra kommt eine Handelsplatzgebühr hinzu. An Plätzen wie Tradegate oder gettex fällt in der Regel keine separate Börsengebühr an, dort verdient der Betreiber über den Spread.
Bei einer Flatrate bleibt die Gebühr je Order gleich, beim Prozentmodell wächst sie mit dem Ordervolumen bis zur Obergrenze. Prüfe, ob ein Orderpreis nur als befristeter Neukundenpreis gilt und ob ein kostenloses Depot an Bedingungen hängt, etwa an Trades oder einen Sparplan pro Quartal.
Beim Sparplan fällt die Ausführungsgebühr bei jeder Ausführung an, bei monatlicher Rate also zwölfmal im Jahr. Kostenlos heißt dabei nur: keine Ausführungsgebühr. Fondskosten (TER) und Spread kommen unabhängig vom Broker dazu.
Zinsen aufs Verrechnungskonto sind variabel. Bei manchen Brokern gibt es sie nur auf einem separaten Konto, das du selbst aktivieren und befüllen musst, bei einzelnen erst ab einem Mindestguthaben. Ein befristeter Aktionszins sinkt nach Ablauf auf einen niedrigeren Satz.
Sicherheit: Was passiert, wenn der Broker pleitegeht?
Wertpapiere im Depot gehören rechtlich dir, unabhängig von einer Insolvenz des Brokers. ETFs und Fonds sind zusätzlich als Sondervermögen geschützt: Das Fondsvermögen liegt getrennt vom Vermögen der Kapitalverwaltungsgesellschaft bei einer Verwahrstelle, ohne betragsmäßige Obergrenze. Gegen Kursverluste schützt keiner dieser Mechanismen.
Anders beim Bargeld auf dem Verrechnungskonto. Läuft die Kontoführung über eine Bank mit Vollbanklizenz, gilt die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 € pro Kunde und Institut. Ist der Anbieter nur als Wertpapierinstitut zugelassen, greift die schwächere Anlegerentschädigung: 90 % der Forderung, höchstens 20.000 €.
Bei einer Forderung von 30.000 € bekommst du dann höchstens 20.000 € ersetzt und bleibst auf 10.000 € sitzen. Wer dauerhaft größere Beträge unangelegt im Depot lässt, sollte deshalb prüfen, welches System hinter dem Verrechnungskonto steht. Es steht auf der Seite des jeweiligen Brokers.
Neobroker oder klassische Bank – die Unterschiede in Kürze
Neobroker haben günstige oder kostenlose Orders über Jahre maßgeblich über Payment for Order Flow finanziert: Rückvergütungen von Market Makern, an die sie Kundenorders weiterleiteten. Seit dem 1. Juli 2026 ist das EU-weit verboten. Seither stellen Neobroker ihre Preismodelle auf Abonnements, Zusatzservices oder eigene Erträge aus dem Spread um.
Bei Banken wie ING oder comdirect gilt dagegen ein Prozentmodell: Grundgebühr plus Anteil am Ordervolumen, mit Obergrenze. Bei kleinen Orders wirkt die Grund- oder Mindestgebühr wie eine eingebaute Flatrate, die über der Flatrate der meisten Neobroker liegt.
Über die Sicherheit sagt die Bezeichnung nichts. Viele deutsche Neobroker sind als Wertpapierinstitut zugelassen, einige halten eine eigene Vollbanklizenz, andere führen das Verrechnungskonto über eine deutsche Partnerbank mit Vollbanklizenz. Entscheidend ist, wer das Konto führt.
Jeder in der EU regulierte Anbieter muss dich vor der ersten Einzahlung nach dem Geldwäschegesetz identifizieren. Der Ablauf ist deshalb überall ähnlich: registrieren, Identität prüfen, Referenzkonto verknüpfen, einzahlen. Ein Broker mit deutscher Steuerabführung braucht zusätzlich deine Steuer-ID. Den Freistellungsauftrag richtest du am besten gleich mit ein.
Beim Depotübertrag ziehen deine Wertpapiere ohne Verkauf zum neuen Broker um. Du beauftragst ihn bei der aufnehmenden Bank. Die Übertragung selbst muss kostenlos sein, weitergereicht werden dürfen nur tatsächliche Fremdkosten, etwa ausländischer Verwahrstellen. Nach BaFin-Vorgabe soll er in längstens drei Wochen erledigt sein, in der Praxis dauert es oft zwei bis acht Wochen.
Sparpläne und Freistellungsauftrag ziehen nicht automatisch mit, Bruchstücke lassen sich zwischen deutschen Brokern in der Regel nicht übertragen. Der Verlustverrechnungstopf wandert nur beim vollständigen Übertrag mit. Sonst brauchst du eine Verlustbescheinigung, die bis zum 15. Dezember bei der abgebenden Bank beantragt sein muss.
Was ist der Unterschied zwischen Xetra, gettex und Tradegate?
Xetra ist das zentrale Orderbuch der Deutschen Börse mit vielen unabhängigen Marktteilnehmern; gettex und Tradegate sind Market-Maker-Plätze, an denen ein einzelner Marktteilnehmer die Kurse stellt. Seit dem PFOF-Verbot zum 1. Juli 2026 ist der frühere Kostenvorteil von Market-Maker-Plätzen nicht mehr in jedem Fall gegeben.
Wie ist mein Depot geschützt, wenn der Broker insolvent wird?
Wertpapiere wie Aktien, ETFs und Fonds gehören rechtlich immer dir und zählen nicht zur Insolvenzmasse des Brokers (Sondervermögen-Schutz bzw. Depotverwahrung im Kundennamen) — unabhängig von der gesetzlichen Einlagensicherung, die nur für Bargeld auf dem Verrechnungskonto gilt und je nach Broker unterschiedlich ausfällt.
Ist eine Order ohne Ordergebühr wirklich kostenlos?
Nicht zwangsläufig: Ohne explizite Ordergebühr verdient ein Broker oft über den Spread, die Differenz zwischen An- und Verkaufskurs. Für die tatsächlichen Kosten zählt die Summe aus beidem, nicht die Gebührenzeile allein.